Weide Steckbrief

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Weide
die hängenden Blätter an einer Weide

Weiden können beispielweise an Straßenrändern stehen und sie wachsen an Uferböschungen. Sie können aber auch als Zierbäumchen im heimischen Garten verwendet werden. In Deutschland gibt es von der Weide acht verschiedene Arten. Es ist ein Laubbaum und die samtigen Blüten in Form von kleinen Kätzchen sind sehr beliebt. Die einzelnen biegsamen Zweige eignen sich ideal, um handgefertigte Produkte herzustellen. In China gilt die Weide als ein Symbol des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Sie ist winterfest und die Blätter enthalten das schmerzmildernde Salicin.

 

Name: Weide

lateinische Bezeichnung: Salix

Gattung: Weidengewächse (Salicaceae)

Art des Baumes: es ist ein Laubbaum

Anzahl der unterschiedlichen Arten: etwa 300 bis 400 Arten weltweit

maximale Wuchshöhe: sie kann bis zu 10 bis 30 m hoch werden

maximales Alter: sie kann bis zu 40 bis 80 Jahre alt werden

Besonderheit: sie kann auch als Strauch vorkommen

Form der Blätter: schmal, rund oder lanzettförmig

Farbe der Blätter: hellgrün

Eigenschaft der Blätter: die Unterseite ist meist behaart

Farbe der Rinde: grau oder braun

Länge der Früchte: ca. 1 cm

Zeit der Blüte: von März bis Mai

Bestäubung: durch Wind und Insekten

bevorzugte Lichtverhältnisse: sonnig

bevorzugte Bodenverhältnisse: feuchter bis nasser Boden

medizinische Wirkung: schmerzlindernd, kann Fieber senken und hilft gegen Rheuma

Verwendung: die Zweige dienen als Material für Flechtwerke wie Körbe; die Blätter dienen als Viehfutter

 

Interessantes zur Weide:

  • die Weide kann als Alleebaum verwendet werden
  • die Blätter ergeben einen nährstoffreichen Kompost
  • die Blüten der Weide bilden kleine Kätzchen
  • mit den Ästen der Weide, die auch Weidenruten genannt werden, kann man auch Zäune bauen
  • Weiden gibt es im gesamten eurasischen Raum von Europa bis Asien und Nordafrika
  • der Boden, auf dem die Weide optimal wachsen soll, muss sehr feucht sein
  • als Brennholz eignet sich das Holz der Weide nicht so gut
  • die Silberweide (Salix alba) ist wahrscheinlich die Weidenart in Europa mit der weitesten Verbreitung
  • Weide haben die Eigenschaft, dass sie schnell wachsen
  • nach Beschädigungen durch ein Hochwasser sind sie in der Lage, sich schnell zu regenerieren
  • Silberweiden können eine Höhe von bis zu 30 m erreichen
  • Weidensträucher werden nur etwa 5 m hoch
  • das Laub aller Weidenarten kann auch als Einstreu für Viehställe verwendet werden
  • der Durchmesser des Weidenbaumstamms kann bis zu 2 m betragen
  • Eigenschaften des Weidenholzes: zumeist relativ hell, mattglänzend, weich und leicht
  • sowohl die männlichen als auch die weiblichen Blüten am Weidenbaum produzieren Nektar
  • Weiden wachsen besonders gut auf feuchten Wiesen
  • weitere alternative Bezeichnungen für die Weide können sein: Felbern, Korbweide oder Maiholz

 

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