Feldahorn Steckbrief mit besonderen Infos und Fakten

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Feldahorn Steckbrief

Bild von Feldahornblättern
Blätter eines Feldahorn-Baums

Einleitung – Der Feldahorn zählt zu den Seifenbaumgewächsen und entstammt der Familie der Ahorne. Oftmals wächst er als sommergrüner Strauch oder als Baum. Unter günstigen Bedingungen kann diese Pflanzenart eine Größe von 15 bis 20 Metern erreichen und bis zu 150 oder 200 Jahre alt werden. Die Blütezeit reicht hierbei von Mai bis Juni.
 
 
 
 

Das Vorkommen:

– fast überall in Europa (in Skandinavien nur im Süden), Westasien, Nordafrika
– in Deutschland am meisten in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen
– im Mittelmeerraum nur auf den höheren Lagen
– in Mitteleuropa in der Ebene und im Hügelland
– oft in Parks oder Gärten als Zierbaum oder Hecke zu finden
– im Eichenwald, Hainbuchenwald, Buchenwald, Auenwald
– an Rainen, Waldrändern und in Feldgehölzen
– nährstoffreiche, feuchte, wechseltrockene, warme, kalkhaltige Böden
– sehr hitzeverträglich und frosthart (ca. -20 Grad)
– größtes Verbreitungsgebiet der mehr als 120 Ahornarten

Die Fortpflanzung:

– männliche und weibliche Blüten (am selben Baum oder Blütenstand)
– Blühzeit im Mai und Juni
– regelmäßige Fruchtbildung aufgrund guter Kronenentwicklung
– hohes Verbreitungspotential aufgrund vieler Früchte und Windverbreitung
– im August und September bekommen die Früchte zwei flache Nüsschen
– Stamm wächst meist krumm, hellbraune, korkige Rinde
– in fünf Lappen geteilte, lederartige Blätter
– im Herbst goldgelb bis orange, Abfall erst im November

Die Nutzung:

– elastische Holzeigenschaften
– gehobelt mit natürlichem, seidigem Glanz
– Holz wird von Drechslern, Schnitzern und Tischlern verwendet
– ideal für Parkettböden und Möbel
– gemaserte Stämme als Furnierholz im höheren Preissegment
– starke Äste als Werkzeugstiele
– schwindet wenig beim Trocknen

Besonderheiten:

– Baum des Jahres 2015 in Deutschland
– beliebter Baum für die Stadt oder für die Straße, da wenig empfindlich
– weit verbreitet auf öffentlichen Grünanlagen, da geringe Wuchshöhe
– ideale Heckenpflanze, da kleine Blätter und gute Schnittverträglichkeit
– kommt mit Stadtklima, Industrie und geringer Streusalzbelastung zurecht
– dient vielen Tierarten als Lebensraum (Nistplatz für Vögel, Nahrung für Bienen)
– sucht stark nach Licht, daher selten direkt im Wald zu finden
– Blätter sind sehr Vitamin C – haltig
– Feldahornblätter dienten früher als Nahrung für den Menschen
– Laub wird geschnitten und in manchen Regionen als Viehfutter verwendet
– kleinste Ahornart in Deutschland
– Zuwachs pro Jahr um die 50 cm Höhe
– oft befallen von Gallmilben, Blattläusen, Blattflecken und der Welkekrankheit

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