Bergahorn Steckbrief

Teaserbild für den Bergahorn Steckbrief
Foto von Bergahornblättern
Blätter an einem Bergahorn

Der Bergahorn zählt zu den Rosskastaniengewächsen und er sticht speziell im Herbst mit wundervoll gefärbten Blättern aus den Wäldern und Parkanlagen hervor. Die lateinische Bezeichnung lautet Acer pseudoplatanus.

 

Name: Bergahorn

lateinische Bezeichnung: Acer pseudoplatanus

alternative Bezeichnung: Wald-Ahorn

Verwendung: als Garten-, Straßen-, Park- und Waldbaum

Verbreitungsgebiet: in ganz Mitteleuropa

Wuchshöhe: von 20 bis 30 m hoch

Form des Blattes: gelappt

Form des Blattrandes: gesägt

Färbung im Herbst: orange bis gelb

Zeit der Blüte: von Mai bis Juni

Farbe der Blüte: grün

Eigenschaften der Blüten: sie hängen in Trauben

Früchte: geflügelte Nüsschen

Farbe der Zweige: grau

Beschaffenheit der Zweige: glatt

Beschaffenheit der Rinde: blättert ab und ist schuppig

Eigenschaften der Wurzel: Tiefwurzler

bevorzugter Standort: halbschattig bis sonnig

bevorzugter Boden: lehmig bis hin zu sandig



Weiterführende Informationen zum Bergahorn

Vorkommen:

– der sommergrüne Bergahorn ist sowohl in Europa als auch im Westen Asiens heimisch
– keine andere Ahornart findet man so häufig in Mitteleuropa wie den Bergahorn, der sich im kühl-feuchten Gebirgsklima wohl fühlt
– diese Gattung ist nicht nur in den hohen und mittleren Gebirgslagen, sondern auch in Süd- und Mitteleuropa verbreitet
– er wächst zwischen 900 und 1300 Meter und er ist bis zu einer Höhe von 2000 Meter über dem Meeresspiegel anzutreffen
– gemeinsam mit Buchen findet man Bergahorn gerne in Schluchten und in hügeligem Gelände
– weder im Süden Griechenlands noch Spaniens ist diese Ahorn-Gattung verbreitet
– ebenso gibt es weder auf den Britischen Inseln noch im den nordeuropäischen Staaten natürlich wachsenden und nicht kultivierten Bergahorn
– dieser Baum wird gerne in Alleen und Parkanlagen kultiviert
– der Bergahorn gedeiht besonders gut im Halbschatten und in der Sonne
– wichtig ist, dass der Boden kalkhaltig und feucht ist
– auf Staunässe reagiert Bergahorn nicht gut
– es handelt sich um einen Baum, der sowohl Frost problemlos überdauert als auch resistent gegenüber Wind ist
– der Bergahorn reagiert empfindlich auf schlechte Luft, Hitze und Spätfrost

Fortpflanzung:

– der Bergahorn blüht von April bis Mai
– es handelt sich bei den Blüten um Trauben artige Rispen, die von den Ästen hängen
– der Bergahorn hat sowohl weibliche als auch männliche Fortpflanzungsorgane
– die Blüten sind zwittrig ebenso wie eingeschlechtig
– ab einem Alter von rund 25 Jahren bildet der Bergahorn zum ersten Mal Blüten aus
– Bienen und Fliegen bestäuben die Blüten und sorgen somit für Verbreitung
– die Samen werden im Herbst vom Wind verbreitet
– wenn die Flugblätter vom Wind erfasst werden, drehen sich diese wie ein Propeller und somit können sich die Samen in einem großen Gebiet verbreiten

Nutzung:

– das Holz des Bergahorns ist sehr begehrt
– es handelt sich um ein festes, robustes Holz in einer hellen Farbe
– aus Bergahorn werden häufig Furniere hergestellt und dieses Holz ist ideal dafür geeignet, Musikinstrumente zu bauen
– das robuste Holz wird gerne für die Herstellung von Geigen verwendet und auch Gitarren werden aus Bergahorn gefertigt
– da dieses Holz nicht sehr witterungsfest ist, bietet es sich für Indoor-Möbel an
– Tischler fertigen nicht nur diverse Möbelstücke aus diesem Holz
– Bergahorn wird oft als Parkettboden verwendet
– aus Bergahorn werden aufgrund des robusten Holzes Werkzeuggriffe hergestellt

Besonderheiten:

– sowohl die Samen als auch die Keimblätter sind für Menschen giftig!
– der Bergahorn kann aufgrund der giftigen Aminosäuren in Samen und Blättern schwerste Vergiftungen auslösen
– der Bergahorn kann eine Höhe von 30 m erreichen und älter als 500 Jahre werden
– bei jungen Bäumen ist die Rinde glatt und hellbraun-grau gefärbt
– wenn der Bergahorn älter wird, ändert sich die Farbe der Rinde ins Braune bzw. Dunkelgraue und die einst glatte Rinde wird leicht borkig und schuppig
– von den fünflappigen Blätter sind nur die drei mittleren Blätter zur Gänze ausgebildet
– im Gegensatz zum Spitzahorn sind die Blätter kürzer zugespitzt
– im Herbst verwandeln die sonst grünen Blätter ihre Farbe und sie werden goldgelb und in höheren Regionen leuchtend rot
– Früchte trägt dieser Baum erst im Herbst

 

(Beitrag aktualisiert am 12. April 2018)

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