Bergahorn Steckbrief ergänzt mit wichtigen Fakten

Teaserbild für den Bergahorn Steckbrief

Bergahorn Steckbrief

Foto von Bergahornblättern
Blätter an einem Bergahorn

Einleitung – Der Bergahorn zählt zu den Rosskastaniengewächsen und er sticht speziell im Herbst mit wundervoll gefärbten Blättern aus den Wäldern und Parkanlagen hervor. Die lateinische Bezeichnung lautet Acer pseudoplatanus.
 
 
 
 
 
 
 

Vorkommen:

– der sommergrüne Bergahorn ist sowohl in Europa als auch im Westen Asiens heimisch
– keine andere Ahornart findet man so häufig in Mitteleuropa wie den Bergahorn, der sich im kühl-feuchten Gebirgsklima wohl fühlt
– diese Gattung ist nicht nur in den hohen und mittleren Gebirgslagen, sondern auch in Süd- und Mitteleuropa verbreitet
– er wächst zwischen 900 und 1300 Meter und er ist bis zu einer Höhe von 2000 Meter über dem Meeresspiegel anzutreffen
– gemeinsam mit Buchen findet man Bergahorn gerne in Schluchten und in hügeligem Gelände
– weder im Süden Griechenlands noch Spaniens ist diese Ahorn-Gattung verbreitet
– ebenso gibt es weder auf den Britischen Inseln noch im den nordeuropäischen Staaten natürlich wachsenden und nicht kultivierten Bergahorn
– dieser Baum wird gerne in Alleen und Parkanlagen kultiviert
– der Bergahorn gedeiht besonders gut im Halbschatten und in der Sonne
– wichtig ist, dass der Boden kalkhaltig und feucht ist
– auf Staunässe reagiert Bergahorn nicht gut
– es handelt sich um einen Baum, der sowohl Frost problemlos überdauert als auch resistent gegenüber Wind ist
– der Bergahorn reagiert empfindlich auf schlechte Luft, Hitze und Spätfrost

Fortpflanzung:

– der Bergahorn blüht von April bis Mai
– es handelt sich bei den Blüten um Trauben artige Rispen, die von den Ästen hängen
– der Bergahorn hat sowohl weibliche als auch männliche Fortpflanzungsorgane
– die Blüten sind zwittrig ebenso wie eingeschlechtig
– ab einem Alter von rund 25 Jahren bildet der Bergahorn zum ersten Mal Blüten aus
– Bienen und Fliegen bestäuben die Blüten und sorgen somit für Verbreitung
– die Samen werden im Herbst vom Wind verbreitet
– wenn die Flugblätter vom Wind erfasst werden, drehen sich diese wie ein Propeller und somit können sich die Samen in einem großen Gebiet verbreiten

Nutzung:

– das Holz des Bergahorns ist sehr begehrt
– es handelt sich um ein festes, robustes Holz in einer hellen Farbe
– aus Bergahorn werden häufig Furniere hergestellt und dieses Holz ist ideal dafür geeignet, Musikinstrumente zu bauen
– das robuste Holz wird gerne für die Herstellung von Geigen verwendet und auch Gitarren werden aus Bergahorn gefertigt
– da dieses Holz nicht sehr witterungsfest ist, bietet es sich für Indoor-Möbel an
– Tischler fertigen nicht nur diverse Möbelstücke aus diesem Holz
– Bergahorn wird oft als Parkettboden verwendet
– aus Bergahorn werden aufgrund des robusten Holzes Werkzeuggriffe hergestellt

Besonderheiten:

– sowohl die Samen als auch die Keimblätter sind für Menschen giftig!
– der Bergahorn kann aufgrund der giftigen Aminosäuren in Samen und Blättern schwerste Vergiftungen auslösen
– der Bergahorn kann eine Höhe von 30 m erreichen und älter als 500 Jahre werden
– bei jungen Bäumen ist die Rinde glatt und hellbraun-grau gefärbt
– wenn der Bergahorn älter wird, ändert sich die Farbe der Rinde ins Braune bzw. Dunkelgraue und die einst glatte Rinde wird leicht borkig und schuppig
– von den fünflappigen Blätter sind nur die drei mittleren Blätter zur Gänze ausgebildet
– im Gegensatz zum Spitzahorn sind die Blätter kürzer zugespitzt
– im Herbst verwandeln die sonst grünen Blätter ihre Farbe und sie werden goldgelb und in höheren Regionen leuchtend rot
– Früchte trägt dieser Baum erst im Herbst

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