Apfelbaum Steckbrief mit speziellen Informationen

Teaserbild für den Apfelbaum Steckbrief

Apfelbaum Steckbrief

Bidl von einem Apfel am Baum
Apfel mit Blättern an einem Apfelbaum

Einleitung – Der Apfelbaum steht in unseren Breiten schlechthin für Obst und seinen Anbau. Durch die Vielzahl an Apfelsorten wäre theoretisch eine regionale Apfelversorgung das ganze Jahr über möglich. Von Säften und anderen Apfelgetränken, über Heilmittel und die vielseitige Verwendung in der Küche ist der Apfel das besondere Obst, welches wir gerne für alle möglichen Zwecke nutzen. Der Baum an sich wird bis zu drei Meter hoch.

Vorkommen:

  • Kulturapfel durch Kreuzung von wilden Sorten entstanden
  • Ursprung vieler wilder Sorten in Asien
  • Anbauorte sind häufig Streuobstwiesen oder Alleen mit Apfelbäumen
  • innereuropäisch sind die Poebene und die Normandie wirtschaftlich interessanteste Gebiete
  • auch in Norddeutschland, Mitteldeutschland und in den Alpen sind Apfelbäume vorhanden
  • Apfelbedarf der Nordhalbkugel in Frühling und Sommer durch Importe aus Neuseeland, Chile und Argentinien gedeckt
  • größte Apfelproduzenten in absoluten Zahlen: China, USA, Türkei und Italien
  • innerhalb von Deutschland größtes Anbaugebiet ist das Alte Land

Fortpflanzung:

  • Verbreitung der Samen durch Tiere, die sich von Früchten ernähren
  • in Baumschulen findet eine Vermehrung durch Kerne statt
  • bestens eignen sich die Kerne aus dem Trester (Feste Bestandteile nach dem Pressen)
  • diese Kerne werden durch Gärung keimfähig gemacht
  • heutzutage häufig Vermehrung durch Klonen
  • zur Fruchtbildung müssen zwei Apfelbäume untereinander bestäubt werden
  • Sortenverluste durch genetischen Flaschenhals

Nutzung:

  • hauptsächlich werden die Früchte genutzt
  • beinahe unzählige Sorten sind vorhanden
  • Reife der Äpfel, wenn sich diese einfach vom Stiel ablösen
  • zur Lagerung etwas früher zu ernten
  • Nutzung von Fallobst beispielsweise für Säfte oder Most
  • Verarbeitung zu Mus
  • mit Honig Vergärung zu Met
  • Blüten eignen sich zur Honigherstellung der Bienen
  • am vielseitigsten nutzbares Obst
  • Einsatz in der Küche: Apfelkuchen, Apfelstrudel, …
  • durch hohen Pektingehalt unter der Schale als natürliches Konservierungsmittel einsetzbar
  • Einsatz als Heilmittel für den Magen und als Antioxidantionsmittel

Besonderheiten:

  • mögliche Wuchsformen sind: Busch, Halbstamm, Hochstamm, Spalier und Spindel
  • Wuchs wird durch die Unterlage der Veredelung beeinflusst
  • mehrere Sorten können auf die selbe Unterlage aufgepfropft werden
  • brauchen tiefe und humusreiche Böden
  • Früchte am längsten im Jahreskreis verwendbar im Vergleich zu anderen Obstarten
  • Lebensdauer von etwa hundert Jahren

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